Verkehrsgesellschaft der Stadt Velbert mbH

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Warum wird das Busliniennetz in Velbert neu geplant?

Als zweitgrößte Stadt im Kreis Mettmann liegt Velbert in einer starken Region zwischen den Großstädten Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Für eine gesunde wirtschaftliche Basis und eine hohe Attraktivität als Lebens- und Wohnstandort ist es wichtig, ein modernes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Mobilitätssystem anzubieten. Busse und Bahnen bilden hierbei das Rückgrat.

Mit Hilfe der Untersuchung soll die Ausgangslage kritisch analysiert werden, um dann zu prüfen, welche Verbesserungsmöglichkeiten sich für die Zukunft anbieten. Ziel ist es, ein modernes und attraktives Busnetz zu planen, welches Bestandteil eines multimodalen Verkehrsnetzes ist. Auch soll die Anbindung der Kernstadt an das Schienennetz behandelt werden.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

In einer ersten Phase stehen die bestehenden Strukturen im Fokus. Bestehende Untersuchungen zur Mobilität in Velbert dienen dazu zur Grundlage. Zudem erfolgt eine Beteiligung der Bevölkerung in Form einer Online-Befragung. Wichtig ist die Situation vor Ort unter dem genauen Blickwinkel der Fahrgäste und der Öffentlichkeit zu analysieren.

Hieraus entsteht eine Analyse der Stärken und Schwächen und ein Bausteinkonzept für ein attraktives ÖPNV-Angebot in Velbert. Alle Maßnahmen, die sich daraus ergeben, werden mit Politik und Verwaltung diskutiert. Auch werden alle Interessensvertreter*innen eingebunden, die mit der Gestaltung der Mobilität in Velbert zu tun haben.

Wer bearbeitet das ÖPNV-Konzept?

Die praktische Arbeit und die Bürgerbeteiligung werden durch ein externes Expertenteam bestehend aus zwei Planungsbüros geleistet. Die VGV unterstützt und koordiniert die Maßnahmen. Die gewählten politischen Vertreter*innen der Stadt Velbert haben die Möglichkeit, die Untersuchung in den politischen Gremien zu begleiten und konkrete Ideen zur Zukunft des Busnetzes mit zu entwickeln.

Was folgt aus der Online-Bürgerbeteiligung?

Im Rahmen einer Online-Bürgerbeteiligung wurden im Zeitraum vom 16.12.2020 bis zum 28.02.2021 insgesamt über 770 Einzelnennungen und Hinweise gegeben. Diese wurden alle ausgewertet und bei der Erstellung des ÖPNV-Konzepts als wichtige Informationsquelle genutzt. Die Ergebnisse der Auswertung können Sie hier einsehen.

Weiterhin wurden zahlreiche Gespräche mit Verteter*innen bürgerschaftlicher Gruppen, Gewerkschaft, lokaler Wirtschaft, Schüler*innen, dem Kreis Mettmann sowie dem BVR als Betreiber der OV- und Schnellbus-Linien geführt und ebenso Verterter*innen der Kommunalploitik eingebunden. Mit Hilfe dieser (Alltags-)Expert*innen konnte eine hervorragende Basis für die Erstellung und Begleitung des ÖPNV-Konzepts geschaffen werden.

Welche Zielrichtung wird nun verfolgt?

Die ÖPNV-Untersuchung verfolgt das Ziel, zum einen über Verbesserungen des Angebots das Busfahren in Velbert attraktiver zu machen, bessere Anschlüsse an die Bahn und den hochwertigen Busverkehr in die benachbarten Oberzentren herzustellen und die Verfügbarkeit des ÖPNV flächendeckend auszubauen. Hierzu wird vorgeschlagen, Takte zu verdichten und vor allem an die Schiene anzupassen. Zum anderen soll die Wahrnehmung des Busverkehrs in Velbert deutlich moderner und einladender werden. So soll aus dem bestehenden OV-Busnetz ein modernes Stadtbusnetz entwickelt werden, das für alle Bürger*innen einladend und freundlich ausgestaltet wird.

Ein solcher Prozess ist ein längerer Weg. Daher versuchen wir, Verbesserungen schrittweise zu planen, um möglichst bald spürbare Attraktivitätsgewinne zu erreichen.

Selbstverständlich behalten wir ebenso Fragestellungen zum emissionsfreien Antrieb der zukünftigen Busse wie auch die Herausforderung, die Velberter Kernstadt wieder über die Schiene erreichbar zu machen, im Blick – auch wenn dies eine nicht so einfach zu klärende Fragestellung ist.

Wie ist der Zeithorizont?

In einem nächsten Schritt werden wir eine Überarbeitung des Liniennetzes und einen Vorschlag für neue Vertaktungen vorlegen und diskutieren. Dieses neue Netz wird in ein Gesamtkonzept eingebettet sein, dessen Umsetzung zunächst Gegenstand der politischen Beratungen sein wird.

Es ist vorgesehen, die Ergebnisse der Untersuchung im Sommer 2022 vorlegen zu können.
Gerne halten wir Sie auf dieser Seite über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden!